Netzwerktag Arbeitsgruppe Naturbrände
Vor einiger Zeit war die Arbeitsgruppe Naturbrände zu Gast in der StädteRegion Aachen in Simmerath. Spannende Beiträge zum Hawkeye-Projekt, aktuellen Entwicklungen in Europa und Einsatzkonzepten machten den Tag informativ und wertvoll.
Am 23. März war die Arbeitsgruppe Naturbrände zu Gast in der StädteRegion Aachen in Simmerath (Deutschland). Neben den ständigen Mitgliedern der Arbeitsgruppe waren auch Kollegen, die sich für die Naturbrandbekämpfung interessieren, bei diesem Treffen anwesend.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hielt Marc Vondenhof einen Vortrag über die Entwicklungen und den Stand des Hawkeye-Projekts.
Marc sprach darüber, wie sie ein Feuer im Hohen Venn-Gebiet frühzeitig mit technischen Mitteln erkennen wollen. Zum Beispiel werden Kameras und Detektoren eingesetzt, die einen möglichen Brand in einem Naturschutzgebiet frühzeitig erkennen können.
Sven van Oppen nimmt im Namen Belgiens an den Treffen des Projekts CTIF - Forest Fires teil. Er gab den Teilnehmern Rückmeldungen aus dem letzten Treffen und sprach über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Naturbrände in Europa.
Eine der Entwicklungen ist ein Feuerwetter-Trainingskurs, der von der Pau Costa Foundation organisiert wird. Der Kurs richtet sich an Feuerwehrfachkräfte und Brandverhaltensanalysten, die ihr Verständnis für den Einfluss von Umweltfaktoren auf das Naturbrandverhalten vertiefen möchten.
Der Kurs konzentriert sich darauf, wetterbezogene Informationen zu verstehen und zu interpretieren, um fundierte Entscheidungen während Naturbrandsituationen zu unterstützen. Kurz vor unserem Netzwerktag machte Sven diesem Kurs und konnte die Erfahrungen, die er gesammelt hatte, aus erster Hand teilen.
Als letzter Redner und Gastgeber der StädteRegion hielt Thomas Sprank einen Vortrag zum Einsatzkonzept für Natubrände, das in der StädteRegion entwickelt und umgesetzt wird. Er gab Einblicke darin, wie sich Dinge entwickeln, und erläuterte die in diesem Konzept verwendete Skalierungs-Methode.
Nach der Mittagspause zeigte Thomas das erworbene Material und die Ausrüstung und erklärte, wie die Einheiten ausgebildet und trainiert werden.
Zum Abschluss des Besuchs in Simmerath nahm er sich die Zeit, den Anwesenden einen kurzen Blick in das Krisenzentrum zu geben, das sich ebenfalls dort befindet.
Wir können auf ein schönes und informatives Treffen zurückblicken. Neben den Informationen über die neuen Entwicklungen gab es auch Zeit für "Networking" – alles in allem ein wertvoller Tag.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Redner, und ein besonderer Dank geht an Thomas Sprank für den Empfang und die hervorragende Verpflegung in Simmerath!