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Krankenhäuser


Der Krankenwagen, der den Patienten abholt, entscheidet aufgrund des Zustands des Patienten, der Dringlichkeit der Behandlung und unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten, in welchem Krankenhaus der Patient am besten versorgt werden kann. Einige Beispiele:

  • Die Krankenhäuser innerhalb der Euregio Maas-Rhein arbeiten zusammen, um eine qualitativ hochwertige Versorgung von Trauma-Opfern zu garantieren; dies geschieht innerhalb des deutschen Traumanetzwerks DGU;
  • Niederländische Patienten mit Brandwunden werden in der Regel ins Uniklinikum Aachen gebracht, da dieses näher liegt als das niederländische Brandwundenzentrum in Beverwijk.
  • Ein Kind, das auf der Intensivstation eines Krankenhauses versorgt werden muss, und aus der Region Tongeren oder Genk kommt, wird mit einem speziell dafür eingerichteten Intensivtransportwagen ins UMC Maastricht gebracht.

 

EMRIC sorgt dafür, dass die Leiter der Notfallaufnahmen in den (akademischen) Krankenhäusern innerhalb der Euregio Maas-Rhein Informationen über die Arbeitsweise auf beiden Seiten der Grenze austauschen, Best Practices teilen und auffällige Fälle besprechen, um die Versorgung zu verbessern. Außerdem gibt es innerhalb der EMRIC-Zusammenarbeit Absprachen über die Verteilung von Verwundeten im Falle eines Großschadensereignisses. Die Verteilung von Patienten auf die Krankenhäuser in der Euregio Maas-Rhein basiert auf den Kapazitäten der einzelnen Krankenhäuser und der Versorgungssituation (benötigte Spezialisierungen) des Patienten.

Durch diese Zusammenarbeit werden Patienten in dem Krankenhaus behandelt, das am besten geeignet ist, können Krankenhäuser voneinander lernen und werden die Krankenhauskapazitäten in der Euregio Maas-Rhein vollständig genutzt, falls eine große Zahl von Betten benötigt wird.

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